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Spitzensportler treten mit einem unbändigen Selbstvertrauen auf. Sie brauchen es auch, um große Herausforderungen erfolgreich zu meistern. Gleichzeitig ist es aber auch das, was vielen Menschen bei großen Herausforderungen fehlt: Der Glaube an sich selbst! Es geht ja auch oftmals die Meinung rum, Selbstvertrauen liegt in unseren Genen und wir werden damit geboren. Totaler Quatsch! Auch Spitzensportler werden damit nicht geboren. Sie müssen es sich antrainieren und erarbeiten. Mit diesen 4 Tipps kannst Du Dein Selbstvertrauen langfristig, nachhaltig steigern:

Selbstbewusst wie ein Spitzensportler: 4 Tipps vom Experten Markus Czerner

1. Positive Glaubenssätze

„Ich kann das nicht!“
„Ich schaffe das ja eh nicht“
Das ist eine Nummer zu groß für mich!“

Das sind Glaubenssätze, die ein schwaches Selbstvertrauen überhaupt erst entstehen lassen. Wenn Du Dein Selbstvertrauen aber stärken willst, musst Du Dich von solchen Glaubenssätzen verabschieden! Eines der berühmtesten Zitate aus der Sportwelt ist von Muhammad Ali: „Ich bin der Größte!“ Für viele ist es nur ein Zitat, für Ali selbst war es ein Glaubenssatz. Er hat wirklich geglaubt, dass er der Größte ist und dementsprechend hat er auch gehandelt! Setz Dich einfach mal hin und schreibe auf einem Zettel auf, was Du über Dich denkst und was Du für Glaubenssätze hast. Wenn Sie negativ sind: Du musst Deine negative Meinung über Dich selbst durch eine Positive ersetzen!

2. Positive Selbstbotschaften

Führst Du Selbstgespräche? Wenn ja: Wie kommst Du in diesen Gesprächen weg? Positiv oder negativ? Jeder Mensch führt solche Selbstgespräche, teilweise sogar völlig unbewusst. Die meisten Menschen reden hierbei aber immer nur schlecht über sich selbst. Sie gehen zum Beispiel aus einem Vorstellungsgespräch raus und zählen sich selbst auf, was sie alles schlecht gemacht haben. Warum gehst Du nicht zuerst einmal hin und zählst das auf, was Du gut gemacht hast? Schau Dir Spitzensportler an: Sie geben sich in Wettkämpfen selbst die Faust, brüllen ein „Komm jetzt“ raus oder klopfen sich innerlich selbst auf die Schulter, und zwar besonders dann, wenn die Dinge eben mal nicht so laufen, wie sie es gerne hätten. Höre auf, Dich in solchen Situationen selbst herunterzuziehen, sondern baue Dich durch positive Selbstbotschaften auf. Für Dein Selbstvertrauen ist es Gold wert!

3. Eigenakzeptanz

Einer der wichtigsten Schritte für mehr Selbstvertrauen ist die Eigenakzeptanz. Sich selbst akzeptieren. Stärken akzeptieren, aber auch Schwächen akzeptieren. Sei einmal ganz ehrlich zu Dir selbst: Akzeptierst Du Dich so, wie Du bist? Mit all Deinen Fehlern und kleinen Makeln? Die wenigsten Menschen tun das, Spitzensportler hingegen haben ein sehr hohes Maß an Eigenakzeptanz. „Ich bin gut so wie ich bin“ – Sage diesen Satz einmal zu Dir selbst! Solltest Du das komisch finden oder dabei lachen müssen, dann akzeptierst Du Dich selbst nicht. Solltest Du zum Beispiel zu den Menschen gehören, die vor ihren Schwächen weglaufen und sie bewusst ignorieren: So kannst Du niemals selbstbewusst durchs Leben gehen! An Dich glauben kannst Du erst, wenn Du Dich akzeptierst!

4. Wie viel bist Du Dir selbst wert?

Du hast sicher schon einmal von dem sogenannten Selbstwertgefühl gehört! Ein schwaches Selbstvertrauen ist immer zurückzuführen auf ein geringes Selbstwertgefühl. Die meisten Menschen definieren ihr eigenes Selbstwertgefühl anhand von der Meinung Dritter und materieller Gegenstände. Und genau das ist falsch! Materielle Dinge oder sonstige äußerliche Faktoren können Dein Selbstvertrauen nicht stärken. Selbstvertrauen kommt aus dem Inneren! Du denkst, wenn Du einen dicken Porsche fahren würdest, würdest Du selbstbewusster durchs Leben gehen? Tust Du nicht! Denn in diesem Falle machst Du Dein Selbstwertgefühl von einem Auto abhängig. Gleiches gilt für die Abhängigkeit von anderen Menschen.

Höre nicht auf die negativen Meinungen anderer Menschen

Du hörst immer auf das, was andere Menschen aus Deinem Umfeld zu Dir sagen? Zu viele Menschen nehmen sich ein Leben lang das, was Andere sagen zu Herzen und fangen an das zu glauben! „Du bist nicht gut genug!“ „Spar Dir lieber die Enttäuschung!“ Solltest Du Dich hier wiederfinden: In dem Fall hast nicht Du entschieden wie viel Du Dir wert bist, Andere haben das für Dich getan! Selbstbewusst zu sein bedeutet so wenig wie möglich von der Meinung anderer abhängig zu sein! Wenn Du glaubst, dass Du etwas schaffen kannst, dann höre nicht auf die ganzen Nein-Sager in Deinem Umfeld! Nur weil andere Menschen nicht an das glauben, was Du vor hast, musst Du das nicht tun! Spitzensportler gehen da sogar noch einen Schritt weiter: Sie haben nur Menschen in ihrem unmittelbaren Umfeld, die an sie glauben. Für Menschen die nicht an sie glauben ist kein Platz! Es mag vielleicht etwas radikal klingen, aber es ist der richtige Weg. Löse Dich von Menschen, die Dir nichts zutrauen und Dir ständig sagen, dass Du nicht genug für etwas bist. Sie werden Dich nicht weiterbringen. Ganz im Gegenteil! Sie zerstören Dein Selbstwertgefühl!

Zusammengefasst bedeutet das für Dich:

  • Ändere Deine Glaubenssätze und fange an Dir etwas zuzutrauen!
  • Ein effektiver Schritt Deine Glaubenssätze zu ändern, sind positive Selbstbotschaften! Lobe Dich in Selbstgesprächen und sehe immer zuerst das Positive, bevor Du Dich dem Negativen widmest!
  • Lerne Dich selbst zu akzeptieren. Sei Dir dabei sowohl Deiner Stärken, als auch Deiner Schwächen bewusst!
  • Steigere Dein Selbstwertgefühlt. Höre nicht auf das, was andere sagen oder von Dir erwarten. Es ist egal, was andere Menschen über Dich denken und was sie Dir zutrauen. Was denkst Du über Dich und was traust Du Dir zu? Das ist alles, was zählt!

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