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KRAFT.
DER.
RESILIENZ.

Die innere Widerstandsfähigkeit


Manche Menschen überstehen Krisen und Rückschläge scheinbar unbeschadet. Während andere seelische Schäden davontragen oder sogar daran zerbrechen. Der Unterschied liegt in der inneren Widerstandsfähigkeit.


Der Begriff »Widerstandsfähigkeit« ist das Synonym für »Resilienz«, was in der Umgangssprache wesentlich häufiger Verwendung findet. Doch was genau bedeutet das eigentlich? Es ist die Fähigkeit schwierigen Situationen standzuhalten. Das müssen nicht immer nur Lebenskrisen oder Schicksalsschläge sein. Menschen, die Niederlagen, Rückschläge und Misserfolge annehmen und gestärkt aus diesen hervorgehen, besitzen diese Fähigkeit und werden als »resilient« bezeichnet. Genau so Menschen, die keine Angst davor haben zu scheitern und nach dem Prinzip never give up leben.

Die eigene Widerstandsfähigkeit wird zu großen teilen in unserer Kindheit geprägt. Kinder, die schon früh mit Krisen, Traumata oder ähnlichen Situationen zu kämpfen haben, sind in der Regel in späteren Jahren widerstandsfähiger. Dennoch ist Resilienz erlernbar. Wir können aktiv daran arbeiten, für Krisen gewappnet zu sein und jede Krise als Chance zu sehen. Es gibt einschlägige Resilienzfaktoren, die uns auf solche Situationen vorbereiten.

6 Tipps für mehr Widerstandsfähigkeit

Die innere Widerstandskraft ist eine Fähigkeit, die jeder von uns lernen kann. Die folgenden Tipps können Ihnen helfen, psychisch widerstandsfähiger und belastbarer zu werden.


Akzeptieren, was Sie nicht ändern können

Sich Gedanken darüber zu machen, was gewesen wäre wenn oder Krisen nicht wahr haben wollen, ist nicht zielführend. Akzeptieren Sie, was passiert ist.

Krisen als Chancen nutzen

Jeder Krise ist eine Chance. Das hat so gut wie jeder von und schon einmal gehört. Resiliente Menschen haben die Fähigkeit in Krisen eben diese Chancen zu sehen und sie auch zu nutzen.

Fehler machen ist erlaubt

Mit einer soliden Widerstandsfähigkeit haben wir keine Angst davor Fehler zu machen. Wir wissen, dass wir nicht perfekt sind und Fehler erlaubt sind. Solange wir aus diesen lernen.

Ein selbstbestimmtes Leben

Resilienz hilft uns, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Wer eine hohe innere Widerstandskraft hat, dem ist es egal, was andere Menschen über ihn denken oder sagen.

Verantwortung für das eigene Leben

Wie gerne geben wir doch die Verantwortung für unser leben ab. Resiliente Menschen hingegen übernehmen selbst die Verantwortung.

Veränderungen erfolgreich meistern

Viele Menschen scheuen die Veränderung und setzen auf Altbewährtes. Das führt oftmals zu Stillstand. Widerstandskraft hilft uns, in Veränderungen positive Herausforderungen zu sehen.

Buchtipp für mehr Widerstandsfähigkeit


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Wiederstandsfähigkeit durch Resilienztraining

Widerstandsfähigkeit ist durch gezieltes Resilienztraining erlernbar. Auf einen Resilienz Coach greifen dabei nicht nur Einzelpersonen zurück, sondern ganze Wirtschaftsunternehmen. Denn für den Weg zum Erfolg ist Resilienz unablässig.


Resilienz als Erfolgsfaktor

Resilienz hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Lange schon ist sie zu einem der entscheidenden Erfolgsfaktoren zu nennen. Besonders in so schnelllebigen Zeiten wie dem 21. Jahrhundert ist die innere Widerstandskraft immer wichtiger geworden. Besonders Unternehmen und Konzerne aus der Wirtschaftswelt haben das für sich erkannt. Besonders wichtig: mentale Stärke resultiert aus Resilienz. Und auch für die Motivation, allen voran für die Mitarbeitermotivtaion, ist sie ein wichtiger Parameter.

Resilienztraining für die Gesundheit

Immer mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter melden sich krank, weil sie den Belastungen und dem Stress des beruflichen Alltags nicht mehr standhalten können. Burnout-Erkrankungen häufen sich immer mehr und mehr. Für Unternehmen entsteht dadurch ein hoher finanzieller Schaden. Durch ein Resilienztraining oder auch Resilienz Coaching können Führungskräfte und Mitarbeiter ihre Widerstandsfähigkeit erhöhen. Für viele Unternehmen ist solch ein Training fester Bestandteil im betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Inspiration: Die Kunst des Scheiterns

Was machen Sie, wenn Ihr großer Traum platzt? Wenn Sie keinen Sinn mehr in Ihrem Leben sehen? Wenn alles gegen Sie und nicht für Sie läuft? Geben Sie auf oder machen Sie weiter?


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Die 7 Säulen der Resilienz

Wie können wir unsere Widerstandsfähigkeit trainieren und verbessern? Gibt es Faktoren, die unsere innere Widerstandskraft stärken? Ja, die gibt es. Die 7 Säulen der Resilienz bringen etwas Licht ins Dunkel und zeigen uns, an welchen Punkten wir arbeiten müssen, um resilienter durchs Leben gehen zu können.


Optimismus

Die erste Säule des Resilienzfaktoren stellt der Optimismus dar. Es ist die Fähigkeit auch in Krisen und schwierigen Zeiten das Positive zu sehen. Resiliente Menschen können genau das. Sie sehen das Glas halbvoll, anstatt halbleer.

Akzeptanz

Was mache wir mit Dingen, die passiert sind, uns aber nicht passen? Wir stellen uns alle möglichen »was wäre, wenn …«-Szenarien vor. Resiliente Menschen akzeptieren ihr Schicksal und versuchen das beste daraus zu machen. Die Akzeptanz von Situationen, die wir nicht ändern können, stellt die 2. Säule der Resilienz dar.

Lösungsorientierung

Probleme sind zum lösen da – denkt ein resilienter Mensch. Denn sie lassen sich von auftauchenden Problemen nicht aus dem Konzept bringen und gehen ihren Weg weiter. Sie sind davon überzeugt, dass sie jedes Problem lösen können und in jeder noch so schweren Situation handlungsfähig bleiben. Wenn sie scheitern, gehen sie nach dem Prinzip »erfolgreich scheitern« vor.

Raus aus der Opferrolle

Es sind immer die anderen Schuld! Und dann habe ich ja auch immer so viel Pech! Aussagen, die Sie von resilienten Persönlichkeiten niemals hören. Denn diese fragen sich, welche Schuld sie selbst an der jetzigen Situation haben und was sie in Zukunft besser machen können, um nicht mehr in so eine Situation hineinzukommen. Wer resilent durchs Leben gehen möchte, der muss aus der Opferrolle raus!

Verantwortung übernehmen

Die 5. Säule der Resilienz ist die Verantwortung. Wir selbst sind für das, was wir haben und erreicht haben verantwortlich. Niemand sonst, nur wir selbst. Wenn wir das erkennen, fangen wir an Verantwortung für uns und unser Leben zu übernehmen. Besonders müssen wir aber Verantwortung für unsere Entscheidungen übernehmen – auch, wenn sich diese als falsch herausstellen sollten. Wir müssen bereit sein, alle Konsequenzen zu tragen, die eine Entscheidung mit sich bringt, im Guten wie im Schlechten. Dazu sollten wir in einem ersten Schritt unser Selbstbewusstsein stärken.

Netzwerkorientierung

Resiliente Menschen wissen: man schafft es nur selten alleine. Irgendwann braucht jeder von uns einmal Hilfe. Dann ein starkes Netzwerk zu haben, ist Gold wert.

Planung der Zukunft

Wie sieht Ihre ideale Zukunft aus? Welche Worst-Case-Szenarien können Sie in Zukunft treffen und wie werden Sie damit umgehen? Noch nie Gedanken darüber gemacht? Resiliente Persönlichkeiten schon. Ziele setzen ist für sie selbstverständlich.

So werden Sie widerstandsfähiger

Es gibt nicht die eine Zauberformel für mehr Widerstandsfähigkeit. Vielmehr sind es die kleinen Dinge, an denen Sie arbeiten können, um Ihre Resilienz nachhaltig zu steigern.


Fokussieren Sie sich auf das Positive

Wenn die Dinge mal nicht so laufen wie wir es gerne hätten, konzentrieren wir uns gerne auf das Negative. Das können Sie natürlich machen, bringt Sie aber kein bisschen weiter. Versuchen Sie das Positive zu sehen. Jede Krise, jeder Widerstand und jeder Misserfolg hat immer auch etwas Gutes. Sie müssen es nur sehen (wollen).
Schreiben Sie sich einfach mal die negativen und positiven Dinge auf. Oftmals überwiegen sogar die positiven Punkte oder es herrscht zumindest ein Gleichgewicht. Spätestens dann sehen Sie: es kann auch gut werden.

Akzeptieren Sie, was Sie nicht ändern können

»Was wäre bloß gewesen, wenn ich in dem Meeting anders reagiert hätte?« Keine Ahnung. Das kann Ihnen niemand sagen. Sie werden es nie herausfinden, denn Sie können es nicht mehr ändern. Akzeptieren Sie das. Es ist wie es ist. Gedanken über das, was hätte sein können ist pure Zeitverschwendung. Legen Sie Ihren Fokus lieber ins Hier und Jetzt. Spielen Sie die Karten, die Sie auf der Hand haben und nicht die, die Sie gerne hätten.

Besonders in Krisen bleiben Sie so handlungsfähig und verlieren sich nicht in Gedankenspielen, die Sie nicht weiterbringen. Für Ihre Widerstandsfähigkeit ein entscheidender Faktor. Denn das können Sie nur sein, wenn Sie das, was ist, akzeptieren.

Suchen Sie nach Lösungen

Probleme sind da, um gelöst zu werden. Widerstände sind da, um überwunden zu werden. Also konzentrieren Sie sich auch darauf. Natürlich ist es schön und angenehm, Probleme unter den berühmten Teppich zu kehren. Nur sind sie dadurch nicht weg. Sie kommen immer wieder und meistens genau dann, wenn Sie es überhaupt nicht brauchen. Versuchen Sie also Ihre Probleme und Konflikte zu lösen. Schaffen Sie diese aus der Welt. Wenn Ihnen das gelingt, werden Sie automatisch widerstandsfähiger. Denn Sie wissen, dass Sie Probleme bewältigen können. Dadurch steigt auch Ihr Selbstvertrauen.

Leben Sie selbstbestimmt

Wer widerstandsfähiger werden möchte, der muss in einem ersten Schritt selbstbestimmter werden. Sich gegen Widerstände durchsetzen funktioniert nur, wenn wir selbstbestimmt durchs Leben gehen. Machen Sie nicht das, was andere Ihnen sagen oder raten. Treffen Sie Ihre eigenen Entscheidungen. Es ist Ihr Leben und nicht das der anderen.

Glauben Sie an sich und Ihre Fähigkeiten

Widerstandsfähigkeit funktioniert nicht ohne Selbstvertrauen. Nach Misserfolgen, in Krisen und bei Widerständen brauchen wir den Glauben an uns selbst. Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, diese schwierige Situation zu meistern.

Wollen Sie also an Ihrer Widerstandsfähigkeit arbeiten, sollten Sie zunächst an Ihrem Selbstvertrauen arbeiten. Resiliente Menschen sind in der Lage Krisen erfolgreich zu meistern, weil sie den Glauben daran haben, alles Herausforderungen im Leben meistern zu können. Sie wissen nicht immer wie sie das schaffen, aber sie wissen, dass sie es schaffen.