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5 Dinge, die ich gerne früher gewusst hätte – und die mich als Speaker schneller erfolgreich gemacht hätten

Ich bin jetzt seit über zehn Jahren als Keynote Speaker unterwegs. Ich stehe auf großen Bühnen, halte Impulsvorträge, liefere maßgeschneiderte Keynote Speeches, bin als Motivationsredner gebucht – und vor allem: Ich verdiene damit heute mein Geld. Mein Speaker-Business steht zudem auf einem gesunden Fundament.

Aber der Weg dahin war hart. Richtig hart. Ich bin vom No-Name zu einem Top Speaker geworden.
Und rückblickend muss ich sagen: Es gibt einige Dinge, die ich gerne früher gewusst hätte. Sie hätten mir Zeit, Nerven – und ehrlich gesagt auch Geld – gespart. Deshalb teile ich sie hier mit dir. Vielleicht stehst du gerade am Anfang oder bist mittendrin. Vielleicht willst du Redner werden, dich als Persönlichkeit positionieren oder endlich gebucht werden.

Dann sind das fünf Impulse, die dir helfen werden – direkt aus der Praxis. Ohne Chaka, ohne Theorie.

1. Du kannst noch so gut sein – du brauchst den richtigen Lebenslauf

Als ich angefangen habe, dachte ich: Wenn ich richtig gute Inhalte liefere, wird sich das schon durchsetzen.
Falsch gedacht.
Gerade wenn du als Redner gebucht wirst, zählen nicht nur deine Fähigkeiten, sondern deine Geschichte. Du brauchst einen Lebenslauf, der Menschen interessiert – vor allem die, die selbst schon sehr weit sind. Führungskräfte. Vorstände. Unternehmer. Denn vor solchen Zielgruppen wirst du am meisten reden.

Das sind Menschen, die selbst einiges erlebt haben. Die hören dir nur zu, wenn du ihnen etwas bieten kannst, was sie noch nicht kennen. Und genau dafür brauchst du einen spannenden, echten, mutigen Weg. Denn eine starke Keynote Speech braucht Substanz – und Substanz entsteht durch Lebenserfahrung, die über das 08/15-Maß hinausgeht.

2. Nur weil du denkst, dein Thema ist relevant – ist es das noch lange nicht

Ich war überzeugt, dass meine Vortragsthemen funktionieren. Warum? Weil es mir wichtig war. Weil ich dachte, es sei gesellschaftlich relevant. Aber: Es interessiert niemanden, was du denkst – wenn du es nicht belegen kannst.

Heute entwickle ich jedes Thema mit Zielgruppe, Zahlen und Wirkung im Blick. Ich prüfe alles gegen: Was bringt es der Audience? Ist es wirklich neu? Gibt es Nachfrage?
Wenn du einen Keynote Vortrag planst – arbeite mit Fakten, nicht mit Gefühlen. Und hol dir ehrliches Feedback. Denn: Zwischen deiner Selbstwahrnehmung und der Realität liegt oft ein riesiger Graben.

Das zählt auch für die Selbstwahrnehmung deiner eigenen Leistung. Nur weil du denkst, dass du gut bist, bist du es noch lange nicht. Dein Ego darfst du erstmal ablegen. So einfach das klingt, je schwieriger ist das in der Praxis. Aber es steht dir, ganz besonders am Anfang, im Weg.

3. Jeder will Geld mit dir verdienen – pass auf!

Du willst als Vortragsredner gebucht werden? Dann wirst du schnell merken: alle wollen dir etwas verkaufen. Zertifizierungen. Bühnenplätze. PR-Pakete. Speaker Coaching. Buchverlage. Agenturen.
Ich bin diesen Weg gegangen. Und ja – einige Dinge lohnen sich. Aber längst nicht alle. Der Durchbruch kommt nicht durch einen Workshop oder weil du irgendwo Geld lässt. Er kommt, wenn du lieferst. Wenn dein Impulsreferat knallt. Wenn deine Botschaft wirkt. Wenn du dich entwickelst – und nicht auf leere Versprechen reinfällst. Sei vorsichtig. Und vor allem: Sei kritisch.

4. Bleib eine Zeit lang allein

Das klingt hart. Und es war hart. Aber ich sage dir ganz ehrlich: Die Zeit, in der ich alleine war, hat mein Business nach vorn gebracht. Keine Verpflichtungen. Keine Ablenkungen. Keine Diskussionen.
Ich konnte arbeiten, schreiben, sprechen üben, recherchieren, analysieren – 24/7, wenn ich wollte.
Der Aufbau als Gastredner, das Erstellen meiner ersten echten Impulsvortrag – all das war nur möglich, weil ich mir 100 Prozent Fokus genommen habe.
Wenn du willst, dass dein Vortrag und deine Geschichte wirklich buchtauglich sind, brauchst du Raum. Und Zeit. Ohne Kompromisse. Alles andere sind nur Störgeräusche, die dich nicht weiterbringen.

5. Dein Umfeld entscheidet, wie weit du kommst

Das ist der Punkt, den ich am längsten nicht verstanden habe. Ich dachte, Support ist das Wichtigste. Menschen, die sagen: „Du machst das toll.“
Falsch. Du brauchst Menschen, die dir sagen, wo du noch NICHT gut bist. Die dich fordern. Die dich challengen. Die selbst schon was aufgebaut haben.

Ich habe irgendwann ganz bewusst mein Umfeld verändert. Keine Speaker-Blase mehr. Sondern Unternehmer, Macher, Denker. Leute, die in anderen Branchen erfolgreich sind – aber mit derselben Haltung. Das hat mich als Keynote Speaker, vor allem aber als Mensch, auf das nächste Level – zum Top Redner – gebracht. Und das ist zugleich der härteste Schritt: Sein bestehendes Umfeld zu hinterfragen und hinter sich zu lassen. Das ist sehr schmerzhaft, aber wichtig, wenn du weiterkommen willst. Das gilt nicht nur für den Weg zum Speaker, sondern grundsätzlich für das Leben. Du brauchst immer das richtige Umfeld.

Mein Fazit:

Wenn du als Speaker erfolgreich sein willst, reicht Talent nicht. Du brauchst einen langen Atem, die richtige Geschichte, brutale Ehrlichkeit – und Menschen, die dich wirklich weiterbringen.
Du willst, dass Unternehmen dich als Redner buchen? Dann frag dich vorher:

  • Was ist deine Geschichte?
  • Was bringst du auf die Bühne, das andere nicht können?
  • Und: Bist du bereit, dafür eine Menge Zeit und Energie zu investieren?

Denn das ist es, was am Ende zählt. Nicht Zertifikate. Nicht Instagram-Follower. Sondern deine echte Wirkung.