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ERFOLG.
IM.
LEBEN.

Was ist eigentlich Erfolg?

Jeder weiß doch, was Erfolg bedeutet. Schließlich streben die meisten Menschen ja danach. Warum also diese Seite hier? Weil die meisten Menschen heutzutage ein falsches Bild von Erfolg haben und die wahre Bedeutung aus den Augen verloren haben.


Gesellschaft verfolgt falsches Erfolgsbild

Ein falsches Bild von Erfolg? Ja! Und zwar von dem erschaffenen Erfolgsbild unserer Gesellschaft. Das Erfolgsbild, das aus Geld, Reichtum, Macht und Ruhm besteht. Das Erfolgsbild, das uns in den Medien immer wieder vor Augen gehalten wird. Das Erfolgsbild, das in Zeiten sozialer Netzwerke tagtäglich kommuniziert und verbreitet wird. Leider haben die meisten Menschen genau solche Vorstellungen im Kopf, wenn es darum geht, sich erfolgreiche Menschen vorzustellen.

Medien streuen falsches Erfolgsbild

Leider existieren auch zahlreiche Erfolgsbücher, die genau das suggerieren. Erfolgreich ist man erst dann, wenn vor der Haustür ein dicker Sportwagen steht, man eine teure Uhr trägt und ausschließlich in Kleidung der teuersten und namhaftesten Marken herum rennt – zumindest ist das eine Meinung, die viele Menschen vertreten. Vielmehr noch streben sie auch an, solch ein Erfolgsbild zu kreieren.

Die Illusion des Erfolgs

Es ist schon ein Stück weit traurig, dass sich Menschen erhoffen, durch solche Dinge Glück und Erfüllung zu verspüren. Eben dieses Erfolgsbild ist nichts als eine Illusion. Eine große Seifenblase, die irgendwann zerplatzt.
Warum das so ist, wie der Weg zum Erfolg oftmals ausschaut und was Erfolg wirklich bedeutet, werden Sie im Folgenden erfahren.

Grundlagen für mehr Erfolg im Leben

Wer erfolgreich werden möchte, der muss erfolgreich handeln. Und das bedeutet wiederum: Man muss die Voraussetzungen für den eigenen Erfolg schaffen. Im Folgenden finden Sie 6 Tipps für mehr Erfolg im Leben.


Ziele setzen

Ziele sind das Fundament des Erfolgs. Wer keine Ziele hat, kann auch nicht erfolgreich sein. »Ziele setzen« ist daher Grundvoraussetzung für Erfolg.

positiv denken

Wer nur negativ denkt und in allem und jedem etwas Schlechtes sieht, nimmt sich alle Chancen auf Erfolg. Eine positive Einstellung ist essentiell.

Think big

Wir können nur das erreichen, was wir uns in unseren Gedanken auch vorstellen können. Die meisten menschen denken zu klein und limitieren sich.

Misserfolg nutzen

Erfolg ja, Misserfolg nein? Das eine geht nicht ohne das andere. Erfolg bringt Misserfolg mit sich. Misserfolg sollte nicht vermieden werden, die Devise heisst: »erfolgreich scheitern«

selbstbewusst sein

Erfolg ohne an sich selbst zu glauben? Funktioniert nicht. Erfolgreiche Menschen glauben an sich und ihre Fähigkeiten. Arbeiten Sie an Ihrem Selbstbewusstsein.

Leidenschaft

Erfolg ohne Leidenschaft ist nicht möglich. Erfolgreich können Sie nur sein, wenn Sie das lieben, was Sie machen. Leidenschaft, Leidenschaft, Leidenschaft ...

„Es gibt nur einen Erfolg: das Leben nach seinen eigenen Vorstellungen leben zu können.“

Markus Czerner, Top Speaker & Bestseller Autor

Die Definition von Erfolg

Für den Begriff »Erfolg« gibt es viele Definitionen. Nicht nur Definitionen, sondern allen voran gesellschaftliche Meinungen. Erfolg hat man dann, wenn man viel Geld verdient, Macht hat oder teure Konsumgüter kauft. Aber ist das wirklich so? Oder verbirgt sich hinter dem Erfolgsbegriff doch etwas mehr?


Erfolg hat nichts mit materiellen Dingen zu tun

Materielle Dinge, egal welcher Art und welcher Herkunft, machen keinen Menschen erfolgreich und es ist auch noch kein Mensch durch solche Dinge erfolgreich geworden. Es ist einer der größten Trugschlüsse unserer Zeit, Erfolg über materielle Besitztümer und die Größe des Bankkontos zu definieren. Erfolg kommt nicht von außen. Erfolg ist etwas, dass in Ihrem Inneren entsteht. Erfolgreich zu sein bedeutet auf sich stolz und mit sich zufrieden zu sein. Erfolg bedeutet nichts anderes, als seine persönlichen Ziele zu erreichen.

Erfolgreich ist, wer seine Ziele erreicht

Wenn du dir vornimmst, zukünftig dreimal die Woche ins Fitnessstudio zu gehen und du das machst, dann bist du erfolgreich. Willst du dieses Jahr deinen Job wechseln und du machst das auch, dann bist du erfolgreich. So banal das auch klingen mag, aber nur so funktioniert Erfolg. Erfolgreich ist, wer seine Ziele erreicht – was auch immer das für Ziele sein mögen. Wessen Lebenstraum darin besteht, in einem Supermarkt zu kassieren und das erreicht, der ist erfolgreich und wird ein glückliches Leben leben. Leider haben viele Menschen keine Ziele und machen das, was andere von ihnen erwarten. Erfolg kann so nicht funktionieren. Grundvoraussetzung für Erfolg ist also ein persönliches Ziel.

Die fünf Faktoren für Erfolg

Erfolg ist kein Glück. Erfolg ist planbar, absehbar und trainierbar. Jeder Mensch kann in seinem leben ein Stück erfolgreicher werden, wenn man bereit ist ein paar Dinge zu verändern. Die folgenden fünf Faktoren für Erfolg helfen, in seinem Leben noch erfolgreicher zu werden. Sie sind wie ein Zahnrad, die ineinander übergehen.


  1. Erfolgsfaktor #1: Ziele

    Der Ursprung jeden Erfolgs ist ein Ziel. Ziele sind das Fundament des Erfolgs. Ich habe es zu Beginn des Buches schon einmal gesagt: Erfolg hat nichts mit Geld, Reichtum, Macht oder Ruhm zu tun. Dabei handelt es sich lediglich um ein Scheinbild unserer Gesellschaft. Erfolgreich ist, wer seine Ziele erreicht. Das bedeutet im gleichen Atemzug aber auch, dass Menschen ohne Ziele keinen Erfolg haben können. Es ist nicht nur so, dass Erfolg ohne Ziele nicht funktioniert. Ohne Ziele können wir Menschen nicht handeln. Sie sind Dreh- und Angelpunkt der physischen Steuerung. Es ist tatsächlich so, dass Handlungen ohne Ziele unvorstellbar sind.

    Warum Erfolg ohne Ziele unmöglich ist

    Uns wird von zahlreichen selbsternannten »Experten« oftmals suggeriert, dass Ziele quatsch sind und sie einen eher aufhalten, als dass sie einen nach vorne bringen. Solche Aussagen halte ich wiederum für Quatsch und mitunter auch gefährlich. Ich kann es auch mit einem ganz simplen Beispiel begründen: Steigst du ins Auto, ohne ein Ziel zu haben, wo du hinfahren möchtest? Nein! Das macht niemand. Entweder du fährst einkaufen, zu Freunden, der Familie oder in den Urlaub. Und selbst wenn du dich einfach nur hinter das Steuer setzt, um den Kopf freizubekommen und kein bewusstes Ziel ansteuerst, dann ist dein unbewusstes Ziel wieder nach Hause zu kommen. Und auch dann existiert ein Ziel. Ohne Ziel würdest du nicht mehr nach Hause kommen und auch sonst nirgends ankommen. Du würdest einfach planlos weiterfahren, bis dir der Sprit ausgeht.

    Je klarer das Ziel, je größer der Erfolg

    Nur mit einem eindeutigen Ziel vor Augen kann ein Weg beschritten werden. Es ist ein unbestrittener Fakt, dass Menschen, die sich mit ihren persönlichen Zielen beschäftigen, erfolgreicher sind als Menschen ohne Ziele. Die Gründe liegen auf der Hand: Menschen ohne Ziele wissen nicht, wo sie hinwollen. Dementsprechend kommen sie auch nie an.

  2. Erfolgsfaktor #2: Warum

    Ziele sind der Startschuss auf dem Weg zum Erfolg. Wer seine Ziele aber erreichen will, braucht definitiv Erfolgsfaktor Nummer zwei: ein Warum. Unser Warum ist der Grund für unser Handeln. Erst wenn uns klar ist, warum wir ein Ziel erreichen wollen, können wir es auch erreichen. Ein Blick in die breite Masse genügt, um die Ziele der vieler Menschen zu definieren: Keine finanziellen Sorgen, eine sichere berufliche Karriere, eine erfüllte Partnerschaft und zwei bis drei Mal im Jahr einen schönen Urlaub machen. Es mag andere geben, die einen teuren Sportwagen, teure Designerklamotten und Luxusimmobilien bevorzugen.

    Erfolg mit externen Motiven: no go

    Die Frage nach dem Warum erübrigt sich, denn es geht primär um Statussymbole. Was denken wohl andere Menschen, wenn man mit einem Porsche zur Arbeit fährt? Oder man drei Wochen auf den Malediven in einem fünf Sterne Luxus-Ressort Urlaub macht? Richtig, dass man erfolgreich ist. Man wird bewundert, weil es sich viele Menschen eben nicht leisten können. Man sticht aus der Masse heraus und schaut zu uns auf.

    Warum willst DU erfolgreich sein?

    Gegen solche Ziele und Gründe ist im Prinzip nichts einzuwenden, nur fehlt das echte Warum. Schaut man sich die Super-Erfolgreichen einmal näher an, kann gesehen werden, dass die Motive ihres Handelns nichts mit Geld, Macht oder sonstigen Statussymbolen zu tun haben. »Den Wandel der Welt zu nachhaltiger, sauberer Energie beschleunigen« lautet zum Beispiel das Motiv von Tesla-Gründer Elon Musk. Er will die Welt verbessern. Es sind die tiefen, persönliche Gründe, die uns antreiben. Gründe, die dafür sorgen, dass man niemals aufgibt. Ganz egal, welche Hindernisse einem auch in den Weg gestellt werden mögen. Mit dem Warum geben wir dem eigenen Handeln einen tiefen Sinn, losgelöst von Geld, Macht und Ruhm.

  3. Erfolgsfaktor #3: Selbstvertrauen

    Das Warum bringt uns unseren Zielen ein ganzes Stück näher. Wollen wir unsere Ziele aber erreichen, brauchen wir Erfolgsfaktor Nummer drei: Selbstvertrauen. Man wird keinen erfolgreichen Menschen finden, der nicht überzeugt von sich und seinen Fähigkeiten ist. Dieser Glaube an sich selbst ist essenziell, um große Herausforderungen erfolgreich zu meistern. Gleichzeitig ist dieser Glaube das, was vielen Menschen bei großen Herausforderungen fehlt.

    Erfolg und Selbstvertrauen sind abhängig voneinander

    Wer persönlich und beruflich ein erfülltes sowie erfolgreiches Leben führen will, für den ist ein starkes Selbstvertrauen Grundvoraussetzung. Viele Menschen wären gerne in ihrem Auftreten souveräner, nicht permanent verunsichert und ein wenig mehr unabhängig gegenüber der Meinung anderer Menschen. Die Realität sieht oftmals jedoch ganz anders auch: Man zweifelt ständig an sich selbst und ist unsicher in Bezug auf das eigene Handeln. Vor allen Dingen aber adaptiert man sehr schnell die Meinung Dritter. Was andere Menschen über einen denken, ist so oder so meist wichtiger, als das, was man selbst über sich denkt. Mit Selbstvertrauen hat das nicht viel zu tun. Vielmehr aber mit fehlender Selbstliebe. »Selbstliebe lernen« heißt also der erste Schritt.

    Selbstvertrauen kann erlernt werden

    Mental stark zu sein kann nur funktionieren, wenn man an sich und seine Fähigkeiten glaubt. Die gute Nachricht ist: Jeder kann sein Selbstvertrauen stärken und selbstbewusst durchs Leben gehen. Die Schlechte Nachricht ist (wenn es denn wirklich eine schlechte Nachricht ist): Man muss bereit sein, etwas zu ändern und sich von Altbewährtem trennen, besonders von der Meinung über sich selbst.

  4. Erfolgsfaktor #4: Die Macht der Gedanken

    Wer der Meinung ist, ein Assistentenjob ist das Höchste, was er in seiner Karriere erreichen kann, der wird auch nie mehr in seiner Karriere erreichen. Nicht weil er nicht im Stande wäre mehr zu leisten, sondern weil er sich mehr zu leisten nicht vorstellen kann. Es ist ein unbewusstes Limit, das man sich selbst setzt. Wessen Vorstellungskraft zum Beispiel den Geschäftsführer, ein Vorstandsmitglied oder gar den Vorstandsvorsitzenden nicht übersteigt, der wird es auf der Handlungsebene auch erreichen können.
    Was wir brauchen?

    Für Erfolg brauchst du Phantasie

    Mehr Phantasie! Den Mut, wieder zu träumen! Besonders wenn es darum geht, was wir in unserem Leben erreichen wollen. Wir müssen es wieder wagen, von großen Erfolgen zu träumen und Visionen im Kopf zu haben. Dabei ist es auch völlig egal, für wie unrealistisch oder lächerlich andere diese halten. Wir müssen es ja keinem erzählen.
    Jahre bevor erfolgreiche Menschen wirklich erfolgreich sind, sind sie es in ihren Gedanken. Sie haben ihre größten Erfolge vorher schon tausendmal in ihrem Kopf erlebt.

    Es gibt keine Grenzen …

    Die Herausforderung besteht also darin, unsere mentalen Grenzen zu erweitern. Damit verschieben sich automatisch auch unsere Leistungsgrenzen. Wir werden mehr erreichen und unser Leben auf ein höheres Podest stellen. Jeder von uns kann nur genau das erreichen, was er sich vorstellen kann. Es gibt kein Leistungslimit, wir limitieren uns nur selbst in unseren Gedanken. Dieses Limit gilt es herauszufinden und ganz bewusst zu brechen. Gedanken haben Macht und die Macht der Gedanken kann man für sich oder gegen sich nutzen.

  5. Erfolgsfaktor #5: Fokus

    Stell dir vor, du kommst Montagmorgens ins Büro und deine Kollegin oder dein Kollege fragt dich: »Und, wie war dein Wochenendurlaub?« Du schaust leicht zerknirscht drein und antwortest: »Leider nicht so gut. Es hat nur geregnet. Das Wetter hat mir das Wochenende versaut.«
    Nicht das Wetter hat dir das Wochenende versaut, dein Fokus hat dir das Wochenende versaut. Unser Fokus ist entscheidend dafür, wie wir die Dinge sehen und welche Bedeutung wir ihnen geben.

    Erfolg ist eine Lebenseinstellung

    Wieso kann uns das Wetter ein Wochenende versauen? Die meisten Menschen wünschen sich Sonnenschein, wenn sie wegfahren. Nachvollziehbar, sind wir doch bei Regen in Bezug auf Unternehmungen und Aktivitäten stark eingeschränkt. Aber muss man deswegen das ganze Wochenende mit einer langgezogenen Schnute rumlaufen und die ganze Zeit über das schlechte Wetter jammern? Das schlechte Wetter mag einen einschränken, aber was man letztlich daraus macht, liegt bei einem selbst. Man kann sich das verregnete Wochenende nur selbst versauen, und zwar mit einem falschen Fokus.

Die 3 Bedingungen des Erfolgs

Wir sehen bei anderen Menschen ja immer nur den Erfolg, aber nicht das, was hinter dem eigentlichen Erfolg steckt und das sind drei Dinge:


Verzicht

Erfolg bedeutet Verzicht. Jeder, der etwas in seinem Leben erreichen möchte, der seine Ziele erreichen möchte, muss verzichten. Je größer das Ziel, desto größer der Verzicht.

harte Arbeit

Erfolg resultiert aus harter Arbeit. Viele wollen Außergewöhnliches erreichen, sind aber nur bereit Durchschnittliches zu leisten. Genau das funktioniert auf dem Weg zum Erfolg nicht.

keine Komfortzone

Erfolg findet nicht innerhalb der Komfortzone statt. Er setzt Niederlagen und Enttäuschungen voraus. Wer etwas in seinem Leben erreichen will, der muss bereit sein, den Weg dorthin zu gehen.

Diese Fähigkeiten brauchst du für deinen Erfolg

Wie du schon gelesen hast, ist Erfolg planbar und absehbar. Doch welche Fähigkeiten als Mensch benötigst du, um langfristig in deinem Leben erfolgreich zu sein? Im Folgenden findest du sechs Fähigkeiten, die dir auf deinem Weg zum Erfolg helfen. Und das Schöne daran: Du kannst alle diese Fähigkeiten erlernen – wenn du nur willst.


Resilienz

Resilienz ist die Fähigkeit persönliche Krisen, Schicksalsschläge, Verluste aber auch Niederlagen und Rückschläge erfolgreich zu meistern.

Motivation

Ohne Motivation keinen Erfolg. Kannst du dich jeden Tag motivieren, alles für deinen Erfolg zu geben? Das ist die große Challenge.

Mentale Stärke

Auf dem Weg zum Erfolg wartet vor allem eines: Misserfolg. Nur wer mentale Stärke besitzt, kann diese Phasen erfolgreich managen.

Wille

Du kannst die größten Ziele im Leben haben - ohne den nötigen Willen wirst du sie nicht erreichen. Willensstärke führt zum Erfolg.

Disziplin

Erfolg passiert selten über Nacht. Vielmehr ist er das Resultat langjähriger, harter Arbeit. Dafür bedarf es vor allem eines: Disziplin.

Mindset

Wer erfolgreich werden möchte, der braucht ein erfolgreiches Mindset. Daran gilt es zu aller erst zu arbeiten.

Erfolg ist kein Glück

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Schaffe mentale Voraussetzungen für deinen Erfolg. Denn erst wenn dein Kopf auf Erfolg getrimmt ist, kannst du ihn auch auf der Handlungsebene erreichen.

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Bist du bereit für deinen Erfolg?

So gut wie jeder Mensch wünscht sich ein erfolgreiches Leben. Selbst diejenigen, die sagen, dass Erfolg ihnen nichts bedeutet, wünschen ihn sich insgeheim. Doch hat alles im Leben seinen Preis, auch der Erfolg. Bist du bereit, diesen Preis zu zahlen?


Erfolg bringt Opfer mit sich

Verzicht, harte Arbeit, keine Komfortzone – das sind die drei grundsätzlichen Voraussetzungen für Erfolg. Der Faktor Glück spielt hier überhaupt keine Rolle. Glück mag uns auf dem Erfolgsweg ein wenig schneller voranbringen, aber es ist nicht ausschlaggebend für den eigentlichen Erfolg. Gleiches gilt für das Pech. Zu sagen, man hat keinen Erfolg gehabt, weil man in einigen wichtigen Situationen einfach Pech hatte, ist einfach, entspricht aber nie der Wahrheit. Pech verlangsamt das Eintreten des Erfolgs vielleicht, verhindert es aber nicht. Ausgenommen sind hier natürlich Schicksalsschläge wie Unfall und Krankheiten – aber über diese Art von schicksalhaftem Pech rede ich an dieser Stelle nicht.

Viele Menschen wollen in ihrem Leben Außergewöhnliches erreichen, sind aber nur bereit Durchschnittliches zu leisten. Funktionieren kann das in der Praxis nicht. Das Spiel ist ganz einfach: wer Durchschnittliches leistet, wird immer auch Durchschnittliches erreichen. Wir können auch nicht alles im Leben haben. Alles hat seinen Preis, wie es so schön heißt – und das gilt ganz besonders für den Erfolg.

Die Frage, die du dir stellen solltest

Bist du bereit für den Erfolg?
Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er bereit ist zu verzichten, hart zu arbeiten und seine Komfortzone zu verlassen. Die Entscheidung kann uns niemand abnehmen. Du musst die Entscheidung auch nicht jetzt treffen. Vielleicht findet der eine oder andere es schwer, genau diese Frage für sich zu beantworten. Hier kann es helfen, sich zunächst mit einer anderen Frage auseinanderzusetzen: Was erwarte ich von meinem Leben? Wer sich diese Frage ernsthaft beantwortet, ist in der Lage eine Vision von sich und seiner Zukunft zu kreieren. Und dann ist die nächste Frage: Was bin ich bereit, dafür zu tun?

Real Talk: So steigerst du deinen Erfolg

Erfolgsautor und Keynote Speaker Markus Czerner gibt in seinem regelmäßigen Real Talk Tipps für den eigenen Weg zum Erfolg. Klicken Sie sich durch eine kleine Auswahl aktueller Videos.


Die Lüge vom Erfolg und dem Glück

»Man hat der ein Glück! Wenn ich nicht so viel Pech in meinem Leben gehabt hätte, wäre ich jetzt ganz wo anders. Immer diese Glückspilze!« So oder so ähnlich sehen die Gedanken vieler Menschen aus, wenn sie extrem erfolgreiche Menschen sehen. Die Begründung, warum es mit dem eigenen Erfolg nicht funktioniert hat, wird direkt mitgegeben: Schuld ist das Leben. Das Schicksal, das es nicht gut mit einem meinte. Man hatte einfach Pech. Und selbst wenn es kein Pech war, so passten die äußeren Umstände einfach nicht. Das fehlende wohlhabende Elternhaus, schlechte Schulnoten oder eine schwere Kindheit – damit waren alle Chancen auf Erfolg dahin.


Ist Erfolg nur etwas für Menschen aus wohlhabenden Familien?

Jeder von uns hat das Glück, in einem der reichsten Länder der Welt geboren zu sein. Wären wir im ärmsten Land der Welt, in Burundi in Afrika geboren, hätten wir ein ganz anderes Leben. Aber wäre es ein Leben ohne Erfolg?
Zugegeben, es wäre ein denkbar schlechter Start, aber auch hier ist es zu einfach zu sagen, dass Erfolg unter diesen Umständen keine Chance hat.

  • Jan Koum wurde in Kyiv in der Ukraine geboren. Im Alter von 16 Jahren begleitete er seine Mutter nach Kalifornien, wo sie sich ein Apartment durch Unterstützung der Regierung sicherten. Er putzte die Böden in einem nahegelegenen Geschäft, um sich und seine Mutter über Wasser zu halten. Koum brachte sich den Umgang mit dem Computer selbst bei. 2009 war er Teil der Gründung des weltweit größten mobilen Nachrichtendienstes WhatsApp, das 2015 für 22 Milliarden US-Dollar von Facebook aufgekauft wurde.
  • Geschäftsmann Shahid Khan ist heute einer der reichsten Menschen der Welt. Doch wer hätte das gedacht, als er von Pakistan nach Amerika auswanderte und während seines Studiums als Tellerwäscher arbeitete und 1,20 Dollar die Stunde verdiente. Heute ist er der Besitzer von Flex-N-Gate, einem der größten privaten Unternehmen Amerikas, der NFL’s Jacksonville Jaguars und des englischen Fußball-Clubs Fulham.
  • Oprah Winfrey wurde in eine arme Familie in Mississippi geboren. Das hielt sie jedoch nicht davon ab, ein Stipendium an der Tennessee State University zu gewinnen und dort mit 19 Jahren die erste afro-amerikanische TV-Korrespondentin zu werden. 1983 zog Winfrey nach Chicago, um für die AM-Talkshow zu arbeiten. Die wurde dann später zu »The Oprah Winfrey Show«. Der Rest ist Geschichte.

Erfolg ergibt sich aus Chancen, die man selbst kreiert

Das, was in unserer Gesellschaft als Glück bezeichnet wird, ist nicht mehr als Chancen, die wir selbst kreieren. Glük lässt sich erarbeiten. Glück passiert, wenn Vorbereitung auf Möglichkeiten trifft. Selbst, wenn es Zufälle gibt, können wir die optimalen Bedingungen für diese Zufälle schaffen. Für die meisten Menschen ist es schön und angenehm, Erfolg auf Glück und Misserfolg auf Pech zu beschränken. Das erlaubt ihnen sich als Opfer der Umstände oder des Lebens zu sehen. Was auch immer noch angenehmer ist, als sich einzugestehen, dass man einfach nicht mehr aus sich und seinem Leben gemacht hat.