Skip to main content

SCHEITERN.
ALS.
CHANCE.

Scheitern


Warum machen wir in unserem Leben nicht das, was wir machen wollen? Warum leben wir nicht unsere Träume? Warum opfern wir unser Leben, um in ein künstlich geschaffenes Gesellschaftsbild zu passen?


Neben einigen anderen Gründen gibt es einen offensichtlichen Hauptgrund, der heraussticht: Wir haben Angst zu scheitern. Wir leben nicht das Leben, das wir leben wollen, weil wir Angst haben zu scheitern. Wir schmeißen unsere Träume weg, aus der Unsicherheit heraus, es nicht zu schaffen, weil wir Angst haben zu scheitern. Wir wollen die Erwartungen anderer erfüllen, weil wir Angst haben, was sie über uns denken, wenn wir etwas nicht schaffen – wir haben Angst zu scheitern. Was fehlt ist die Resilienz (Widerstandsfähigkeit) und die dazu nötigen Resilienzfaktoren.

Das Einzige, was zwischen den meisten Menschen und ihren großen Träumen steht, ist die Angst davor, sie nicht zu erreichen. Dabei können wir auch erfolgreich scheitern. Aber leider ist das etwas, was wir in unsere Gesellschaft nur sehr geringfügig lernen. Bereits in der Schule lernen wir erfolgreich zu sein und gute Noten zu schreiben. Aber wir lernen nicht zu scheitern. Niemand sagt uns, wie wir mit einer schlechten Note umzugehen haben. Das einzige, was wir zu hören bekommen ist, dass wir mit schlechten Noten keine Zukunft haben.

Never give up heißt die Zauberformel. Menschen, die erfolgreich sind und ihre Ziele im Leben erreichen, sind resilient und sehen in Misserfolgen und Krisen eine Herausforderung und keine Bedrohung. Oftmals sind sie auch mental stark, denn Resilienz führt zu mentaler Stärke.

Inspirierender Impulsvortrag über die Kunst des Scheiterns


YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Was machst du, wenn dein großer Traum platzt? Wenn alles gegen dich und nicht für dich läuft? Gibst du auf oder machst du weiter?

Keynote Speaker für Resilienz und Resilienz Coach Markus Czerner zeigt in seinem inspirierenden Impulsvortrag, dass jeder Niederlage einen Sinn hat – wenn wir ihr einen Sinn geben. Scheitern ist nicht das Gegenteil für Erfolg, sondern ein wichtiger Teil davon.

Scheitern: wovor haben wir eigentlich Angst?


Ein Mann sieht auf einer Party eine attraktive Frau und überlegt, ob er sie ansprechen soll. Letztlich entscheidet er sich dagegen, weil er Angst hat, einen Korb zu bekommen. Ein Angestellter bekommt von seinem Chef eine neue Position angeboten, hat aber Angst, dass er die Erwartungen nicht erfüllen kann. Und was machen wir dann? Wir überzeugen uns selbst, dass wir den Job so oder so nicht bekommen hätten oder die attraktive Dame bereits vergeben ist. Selbst, wenn sie nicht vergeben ist, hat sie bestimmt kein Interesse. Wir suchen nach allen nur denkbaren und möglichen Entschuldigungen, warum wir etwas nicht tun können. Wir finden Gründe, die in unseren Augen beweisen, dass unsere Pläne keine Aussicht auf Erfolg haben. Letztlich vermeiden wir es auf diese Weise, mit der Angst vor Fehlschlägen in Berührung zu kommen.

Die Angst vor Fehlern und dem Scheitern

Wer sich von der Angst vor einem Misserfolg abhalten lässt etwas zu machen, der ist bereits gescheitert, bevor er überhaupt begonnen hat. Diese ständige Angst der Menschen davor Fehler zu machen. „Ich will einfach nichts falsch machen!“ Es ist doch schon ein Fehler, keine Fehler machen zu wollen. Es gibt Menschen, die verschwenden ihr ganzes Leben beim Versuch, keine Fehler zu machen.

Perfektion ist der erste Schritt zum scheitern

Erlauben Sie sich doch einfach mal selbst nicht perfekt zu sein. Der schlechte Ruf des Scheiterns liegt mitunter auch an unserem Maßstab der Perfektion. Einen Maßstab, den wir uns selbst auferlegen. Perfektion ist bestens geeignet, um fehlerlos unterzugehen. Wer glaubt, in allem perfekt zu sein, der hört auf sich zu entwickeln. Mal abgesehen davon, dass dies die Einstellung eines dummen und naiven Menschen ist. Wir können nicht in allem perfekt sein. Wir können noch nicht einmal in allem sehr gut sein. Das heißt aber nicht, dass wir nicht in allem besser werden können. Es sind immer die Menschen, die von einer Niederlage zur nächsten hüpfen, die der Meinung sind, sie können alles und wissen alles besser.
Es ist doch toll und befreiend, sich selbst zu erlauben nicht perfekt zu sein, denn dann dürfen wir Mensch sein. Dazu gehört es eben auch Fehler zu machen.

Was sagen bloß die anderen?

Das Schlimme dabei ist, dass wir in Wirklichkeit keine Angst davor haben zu scheitern oder Fehler zu machen. Wir haben Angst davor zu versagen und hinter der Angst zu versagen steckt eigentlich nur die Angst vor Ablehnung. Es ist die Angst davor, was andere über uns sagen oder denken, sollten wir etwas falsch machen oder nicht schaffen. Das sind fehlendes Selbstvertrauen und fehlender Selbstwert. Sobald wir einmal scheitern, geht unser Selbstwert in den Keller, was im Grunde totaler Quatsch ist.

Was zeichnet erfolgreiche Menschen aus? Was machen sie anders? Und warum ist Scheitern für sie ein Ansporn?

Der ehemalige Tennisprofi und Bestseller Autor Markus Czerner gibt in seinem neuen Buch FAIL GOOD Antworten auf diese Fragen. Und die haben es in sich. Sie verzichten auf das übliche „Tschakka – Du schaffst das“ und lenken den Blick auf das Wesentliche: Das Scheitern.

Erst wenn wir lernen, Situationen zu schätzen, in denen etwas schiefgegangen ist, in denen wir falsche Entscheidungen getroffen haben, werden wir daraus lernen und couragiert unseren Weg gehen.

Denn es geht nicht allein um das eine Ziel. Vielmehr ist es der Weg zum Ziel, den wir gehen, und das, was wir auf dem Weg dorthin werden.

Czerners Resilienz Buch ist Plädoyer fürs Scheitern und gegen die Null-Fehler-Toleranz.

Jetzt bestellen

Das neue Buch von Bestseller Autor Markus Czerner: FAIL GOOD - Die Kunst des Scheiterns Das neue Buch von Bestseller Autor Markus Czerner: FAIL GOOD - Die Kunst des Scheiterns

Warum scheitern so wichtig ist


Wahrer Erfolg funktioniert nur, wenn Scheitern erlaubt ist und wir unsere Niederlagen knallhart analysieren, mit dem Ziel uns zu verbessern. Nur so finden Wachstum und Entwicklung statt.

Zu viele Menschen nehmen sich jegliche Form von langfristigem Erfolg, weil Fehlversuche einfach ignoriert und unter den Teppich gekehrt werden. Dann wird ein Vorhaben eingestellt, weil es gescheitert ist, anstatt es einfach noch mal zu versuchen, inklusive der zahlreichen Informationen, warum Versuch Nummer eins ein Fehlversuch war. Oder aber, was noch viel schlimmer ist, es werden immer wieder die gleichen Fehler gemacht.

Wir können nicht ohne Fehler leben

Uns Menschen ist es nicht möglich, ohne Fehler zu leben. Und ohne Fehler gibt es auch keinerlei Weiterentwicklung. Durch den gesellschaftlichen Druck unterschätzen wir zu sehr, wie viel wir aus unseren eigenen Fehlern lernen können. Dieser Druck führt dazu, dass wir nur einen Versuch unternehmen, unsere Ziele zu erreichen. Misslingt dieser Versuch, begraben wir unsere Ziele. Und dann suchen wir die Schuld bei anderen Menschen. Zugegeben, es ist auch schön, wenn andere Schuld daran haben, dass wir nicht da sind, wo wir eigentlich gerne wären oder nicht das haben, was wir eigentlich gerne hätten, Hauptsache uns selbst trifft keine Schuld.

Scheitern fördert Wachstum

Wenn wir unsere Niederlagen nicht analysieren, wie zum Teufel wollen wir dann besser werden?
Wenn uns immer alles auf Anhieb gelingt, wie wollen wir uns dann weiterentwickeln? Wie wollen wir ein nächst-höheres Niveau erreichen? Wir sind 1000 Mal auf die Nase gefallen, bevor wir auch nur einen Schritt laufen konnten, aber wir sind 999 Mal besser auf die Nase gefallen, bis wir gut genug waren, zu laufen. Haben wir da aufgegeben? Nein, weil wir noch nicht richtig denken konnten und es uns egal war, dass wir gescheitert sind. Uns war es auch egal, was andere darüber gedacht haben. Wir haben es einfach weiter versucht, bis wir gut genug waren zu laufen.

Wir scheitern nicht, wir lernen hinzu

Scheitern ist nicht das Gegenteil von Erfolg. Es ist ein wichtiger Teil davon. Misserfolg gehört zum Erfolg, wie die Luft zum Atmen. Vielmehr noch, Misserfolg macht Erfolg überhaupt erst möglich. Was wäre, wenn jede Niederlage in Wirklichkeit ein Gewinn ist? Ein Gewinn, der uns stärker und besser macht und auf den Erfolg vorbereitet. Wir müssen nur bereit sein den Gewinn zu sehen – und ihn zu nutzen. Alles, was wir dafür tun müssen, ist dem Wort Scheitern eine neue Bedeutung zu geben, und die Bedeutung ist klar: Wir scheitern nicht, wir lernen hinzu. Misserfolg sollte unser Lehrer sein, nicht unser Bestatter. Scheitern bedeutet lediglich Verzögerung, nicht Aufgabe. Es ist ein vorübergehender Umweg, den wir einlegen müssen, mehr nicht. Zu scheitern gehört auf dem Weg zum Erfolg dazu. Wer das nicht kann, der sollte über ein Resilienz Coaching oder Resilienztraining nachdenken.

Scheitern als Inspiration besser zu werden

Wir müssen nur den Mut haben uns unseren Niederlagen zu stellen. Gepaart mit der Frage, was wir in Zukunft besser machen können. Zu scheitern bedeutet, zu 98 Prozent nicht gut genug zu sein, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt. Das heißt aber nicht, dass wir nicht besser werden können. Wer Niederlagen als Grund nimmt, sein Vorhaben nicht weiter zu verfolgen, der hört auf sich zu entwickeln. Jedes einjährige Kind, das laufen lernt, macht es uns vor
Wir erwarten immer, dass wir auf Anhieb gut genug sind, unsere Ziele zu erreichen. Dass uns dabei die Erfahrung und oftmals sogar die nötigen Kompetenzen fehlen, ist uns egal. Dass alles auf Anhieb gelingen muss, ist eine Erwartungshaltung, die zum Scheitern verurteilt ist. Vielmehr müssen wir jeden Fehlversuch als Motivation nehmen, besser zu werden. Und eines steht fest: wenn wir nicht scheitern, haben wir es nicht versucht.